Festtagsgericht: Veganer Braten mit Semmelknödeln und Wurzelrahmsauce

Hier haben wir ein tolles veganes Gericht für die Feiertage für euch. Einen leckeren veganen Braten, eine wunderbar-geschmeidige Wurzelrahmsauce und köstliche Semmelknödel. Für alle, die ihre Lieben mit einem außergewöhnlich gutem Essen verwöhnen wollen. Das gesamte Rezept ist für 4-6 Personen ausgerichtet. Wir wünschen euch schöne Feiertage und lasst es euch schmecken!

Den veganen Braten haben wir vor einiger Zeit schon mal gemacht. Klickt einfach auf Braten-Link, dann kommt ihr zum Rezept. Den Braten solltet ihr als Erstes zubereiten, da er die längste Vorbereitungs- und Bratzeit hat.

Veganer Braten aus Sojahack und Pilzen.
Veganer Braten aus Sojahack und Pilzen.

 

Nun zu der köstlichen Wurzelrahmsauce. (Das Rezept dafür stammt übrigens von unserem Papa. Er macht die beste Wurzelrahmsauce, die ihr euch denken könnt! 🙂 <3 ) Wenn der Braten im Rohr ist, könnt ihr gleich mit der Zubereitung der Sauce beginnen. Was natürlich auch geht – ihr könnt sie auch schon einen Tag vorher machen und am nächsten Tag dann nur noch erhitzen. Sie ist genauso lecker und es spart auf jeden Fall etwas Zeit. Ich mache manchmal auch gerne alles an einem Tag, einfach weil’s mir großen Spaß macht. Hinterher bin ich dann aber auch ein wenig erledigt. 😉 So, aber jetzt zum Rezept für die vegane Wurzelrahmsauce.

Die Zutaten:

  • 2 Bund Suppengrün (ca. 450g gesamt) oder 4 Karotten, 2 Petersilienwurzeln und 1/4 einer kleinen Sellerieknolle
  • 1 Zwiebel
  • 2 EL Sonnenblumenöl
  • 1 TL Tomatenmark
  • 100 ml Rotwein
  • je 1 kleiner Zweig Rosmarin und Thymian
  • 900 ml Gemüsesuppe
  • 1 TL Estragonsenf
  • 1,5 EL Preiselbeermarmelade
  • 1 Lorbeerblatt, 5 Wacholderbeeren
  • Saft einer halben Orange
  • 200 ml Soja- oder Hafersahne

 

Zubereitung:

Den Zwiebel schälen und klein schneiden. Das Gemüse ebenso schälen und in Würfel schneiden. Je kleiner es geschnitten ist, desto feiner wird dann die Sauce. Das Sonnenblumenöl in einem Topf erhitzen und den Zwiebel darin anschwitzen. Die Gemüsewürfel und das Tomatenmark dazugeben, kurz mitrösten und mit Rotwein ablöschen. Mit Gemüsesuppe aufgießen. Die Kräuter, den Senf, die Preiselbeeren, das Lorbeerblatt und die Wacholderbeeren hinzugeben. Am einfachsten ist es übrigens, wenn ihr alle Kräuter und Gewürze in einen Teebeutel und so in die Sauce gebt, dann lassen sie sich später einfacher entfernen. Saft einer halben Orange auspressen und zur Sauce geben.

Den Deckel schräg auf den Topf geben und das Ganze auf kleiner Flamme 80 Minuten leicht köcheln lassen. Die Kräuter und Gewürze aus der Sauce nehmen und alles mit einem Pürierstab so lange mixen, bis eine geschmeidige Konsistenz erreicht ist. Die Hafersahne hinzufügen, gut durchrühren. Falls die Sauce noch zu dick ist, einfach noch etwas Gemüsesuppe nachgießen. Kosten, ob genug Salz (durch die Gemüsesuppe) enthalten ist, sonst noch etwas nachwürzen. Warm halten.

 

Und jetzt, die Semmelknödel!

Zutaten (für 8 Stück):

  • 400g Semmelwürfel
  • 400 ml pflanzliche Milch
  • 1 TL Salz
  • 1 Messerspitze Muskat
  • etwas gehackte Petersilie (1-2 Handvoll)

 

Zubereitung:

Die Semmelwürfel in eine große Schüssel füllen. Das Salz, die Petersilie und Muskat dazugeben. Mit der Pflanzenmilch aufgießen, alles gut miteinander vermengen und eine Zeit lang stehen lassen, damit die Semmelwürfel von der Milch ein wenig aufgeweicht werden (zirka eine 20 Minuten). Ihr könnt zwischendurch auch immer wieder mal kurz durchmischen.

Anschließend aus der Masse 8 Knödel formen und diese in Salzwasser 25 min auf kleiner Flamme köcheln lassen.

Fertig sind wir!

Den Braten aus dem Rohr holen und in 2cm dicke Scheiben schneiden. Zusammen mit den Semmelknödeln und der Wurzelrahmsauce anrichten. Ich serviere das Gericht gerne noch mit Gurkensalat und ein wenig extra Preiselbeermarmelade. Es passt aber auch normaler grüner Salat dazu oder gedünstete grüne Bohnen.

 

feiert schön und habt eine wunderbare Zeit, ihr Lieben!

 

Braten. Sauce. Semmelknödel. Unser Festtagsgericht.
Braten. Sauce. Semmelknödel. Unser Festtagsgericht.

 

 

Lasst uns wissen, wie es euch geschmeckt hat! Wir freuen uns über eure Kommentare!

 

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